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Surya Reise dienst 2007

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Reisen Indien
                              

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dem Spezialisten für Reisen nach Süd- und Südostasien


Überland vom Himalaya zum Arabischen Meer

1. Abschluss des Reisevertrages

Diese 24—tägige Reise führt überland von Nepal auf dem 'Dach der Welt' und dem Kathmandu-Tal mit seinen alten Königsstädten, Pagoden und Stupas hinunter in die ebenen Nordindiens, an den Ganges zu bedeutenden buddhistischen Pilgerorten ebenso wie zu der berühmtesten Pilgerstadt der Hindus, Benares oder in heutiger Schreibweise Varanasi, zu den Tempeln von Khajuraho, zu den Ausgrabungen von Sanchi und Ruinen-Forts der islamischen Herrscher des Dekkhan und als krönenden Abschluß zu den beeindruckenden Höhlentempeln von Ajanta und Ellora, bis Sie die Metropole Bombay am Arabischen Meer erreichen. Die 3000-km-Überlandfahrt läßt Sie Land und Leute tatsächlich 'erfahren'.

india

Die manchmal langen Strecken auf gelegentlich holperigen Straßen abseits bekannter Routen verlangen von Ihnen Durchhaltevermögen und den Verzickt auf gewohnten Komfort. Wir haben aber versucht längere Fahrtstrecken möglichst mit kürzeren Etappen abzuwechseln. Sie werden belohnt mit einem intensiven Erlebnis der weckselnden Landschaftszonen und der drei den Indiscken Subkontinent prägenden großen Menschheitsreligionen Hindiuismus, Buddhismus und Islam.

Reiseverlauf:
1 .Tag: Frankfurt - Delhi
Abflug von Frankfurt am Nachmittag.

2.Tag: Delhi

Ankunft in Delhi am frühen Morgen. Transfer zum Hotel. Nach einer Ruhepause Stadtrundfahrt mit Besichtigungen in Alt-und Neu-Delhi. Die Rundfahrt führt zum Raj Ghat, zum Roten Fort des Mogulkaisers Shahjahan, zur Jama Masjid, der 'Großen Moschee', die größte Indiens. Über den Chandni Chowk mit seiner Basar-Atmosphäre und den malerischen Verkaufsständen, um die ein echt orientalisches Gemisch aller mögliche Düfte schwebt, geht es zum Connaught Place im Herzen von Neu-Delhi, der von den Briten in großzügiger Manier in den 20er Jahren angelegten Neustadt mit ihren breiten Alleen, Parks und repräsentativen Bauten im Kolonialstil, den Rajpath entlang, vorbei am India Gate und dem Parlament, den beiden Blocks des Secretariat, dem Rashtrapati Bhaavan, früher Residenz des Vizekönigs, heute Sitz des Präsidenten der Republik, danach besuchen Sie das Grabmal des Mogulkaisers Humayun, das als Vorläufer des Taj Mahal gilt, und etwas außerhalb der Stadt das Qutub Minar, einen 72 m hohen Turm, mit den Ruinen einer Koranschule und einer Moschee, mit sehenswertem Bildhauerschmuck. Hier steht auch die älteste Eisensäule der Welt aus dem 4.Jh., deren erstaunlich reines Metall bis heute keinen Rost angesetzt hat, Können Sie diese Säule mit den Armen umfassen, so geht Ihr größter Wunsch in Erfüllung - so sagt man jedenfalls; probieren Sie es einfach einmal aus!

3.Tag: Delhi - Kathmandu
Vormittags fliegen Sie weiter nach Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Nachmittags Stadtrundfahrt in Kathmandu. Vom Durbar Square, dem Zentrum mit schönen alten geschnitzten Häusern, geht es zum Kumari-Tempel, in dem ein kleines Mädchen als lebendige Inkarnation der Göttin Durga verehrt wird, zum Vishnu- und zum Shiva-Tempel. Am Jagannath-Tempel können Sie die erotischen Schnitzereien an den Dachstreben bewundern. Der Königsplast und seine Palasthöfe beeindrucken durch schönes Schnitzwerk und hohe Pagodentürme. Der Aufstieg auf einen neunstöckigen Turm lohnt wegen der prachtvollen Aussicht auf die Altstadt. Von der Taleju-Pagode aus dem 17. Jh. führt Sie der Weg zuletzt zum Indra Chowk, die Basar-Straße mit ihren alten Holzhäusern und ihrem bunten Markttreiben.

4.Tag: Kathmandu - Pashupatinath -Bodnath und zurück

Bei günstigem Wetter frühmorgens Gelegenheit zu einem 1-std. Himalaya-Rundflug zum Mount Everest (nicht im Reisepreis enthalten, Kosten ca. 100$). Vormittags Ausflug zum Tempel von Pashupatinath am heiligen Fluß Bagmati, dem bedeutendsten Hindu-Heiligtum in Nepal. Der Tempel darf nur von Hindus betreten werden, aber vom gegenüberliegenden Ufer hat man einen sehr guten Blick über die Tempelanlage. Wie in Varanasi kommen viele Gläubige zu diesem Tempel, um sich durch ein Bad im heiligen Fluß von ihren Sünden zu reinigen oder ihre letzten Lebenstage hier zu verbringen, damit ihr Leichnam hier verbrannt und die Asche dem heiligen Fluß übergeben werden kann. Der Tempel zieht auch viele Sadhus, nackte, aschebedeckte Asketen an, besonders zu den zahlreichen Tempelfesten. Etwas weiter im Kathmandutal besuchen Sie anschließend den großen, 2000 Jahre alten Stupa von Bodhnath. In der Umgebung haben sich viele Flüchtlinge aus Tibet angesiedelt, die hier ihr selbstgefertigtes Kunsthandwerk anbieten, Mittags Rückkehr nach Kathmandu. Nachmittag zur freien Verfügung.

5.Tag: Kathmandu - Dakshin Kali -Kirtipur - Swayambunath -Patan - Bhaktapur u.z.

Heute steht eine ganztägige Rundfahrt im Kathmandu-Tal auf dem Programm. Morgens Ausflug nach Dakshin Kali, der Hindu-Göttin Kali geweiht. Auf dem Rückweg passieren Sie die Chobar-Schlucht, wo der Bagmati das Kathmandu-Tal verläßt und in die indische Tiefebene weiterbließt. Weiter geht es nach Kirtipur, der 'Stadt der Nasen-losen', einem mittelalterlichen, typisch nepalesischen Dorf. Kurz bevor Sie Kathmandu wieder erreichen, besuchen Sie noch den Stupa von Swayambunath, wohl die älteste buddhistische Tempelanlage der Welt, die auf einem Hügel über der Stadt mit schönem Blick auf das Kathmandu-Tal gelegen ist. Vom 45 m hohen Turm blicken die allessehenden Augen Buddhas in die vier Himmelsrichtungen. Zu festgelegten Zeiten beten hier die rotgekleideten Mönche und musizieren auf ihren Instrumenten, großen Pauken, meterlangen Hömern, Zimbeln und Becken. Am Nachmittag Ausflug nach Patan, der dritten Königsstadt im Kathmandu-Tal, mit mittelalterlichem Erscheinungsbild, engen buckligen Straßen, alten Häusern und zahllosen Tempeln. Die Stadt ist vom Handwerk geprägt; Metallgießer, Gold- und Silberschmiede, Holzschnitzer haben hier ihre Werkstätten nebeneinander aufgereiht. Sie besichtigen die Altstadt, den Palast aus der Zeit der Malla-Könige, dessen Eingang von grimmig dreinblickenden Löwen bewacht wird, die kunstvollen Palasthöfe, den Goldenen Tempel, den Krishna Mandir und den Mahaboudha-Tempel, der über tausend

Buddhas birgt. Anschließend fahren Sie weiter nach Bhaktapur, der zweiten Königsstadt, deren Blützeit im 16./17. Jh. lag. Der Palast gilt als schönstes Bauwerk Nepals; faszinierend ist das Goldene Tor, das zum Innenhof der Residenz führt. Nahebei gelangen Sie zum Nyatpola, mit 5 übereinander-gebauten Holzdächem die höchste Pagode Nepals, und dem Bhimsen- und der Datta-treya-Tempel sowie dem Pujari Math, berühmt für seine außerordentlich kunstvollen Schnitzereien.

6.Tag: Kathmandu - Pokhara

Heute beginnt die große Überlandfahrt, die Sie bis ans Arabische Meer führen wird. Die erste Etappe führt auf dem Prithvi Highway nach Westen bis nach Pokhara am Fuße des Annapuma-Massivs, sehr schön am Phewa-See gelegen.

7.Tag: Pokhara - Lumbini - Gorakhpur

Die Route geht jetzt stetig nach Süden hinunter in die Ebene zur Grenze nach Indien. Unterwegs besuchen Sie den Geburtsort Buddhas in Lumbini. Die erst Ende des letzten Jahrhunderts wiederentdeckten und ausgegrabenen Stätten ziehen viele buddhistischen Pilger an. Kurz hinter Lumbini erreichen Sie die Grenze; hier verlassen die nepalesischen Begleiter Sie und Ihr indischer Reiseleiter nimmt Sie in Empfang. Im nahen Kushinagar ging Buddha am Ende seines Lebens ins Nirwana ein; mit Lumbini, Bodh-gaya und Sarnath zählt dieser Ort deshalb zu den vier heiligen Städten der Buddhisten. Abends erreichen Sie Ihre Übernachtungs-station Gorakhpur.

8.Tag: Gorakhpur - Patna

Durch die Ganges-Tiefebene geht es weiter zur Hauptstadt des Bundesstaats Bihar nach Patna. Bihar, heute einer der ärmsten und rückständigsten Teile Indiens, war im Altertum das Zentrum bedeutender und weitausgedehnter Reiche; seine Hauptstadt Patna wurde im 6. Jh.v.Chr. gegründet und hat eine 3.000 Jahre alte Geschichte. Der griechische Historiker Megasthenes berichtete über ihre bedeutenden Bauwerke. Von diesen ist heute leider nicht mehr viel zu sehen; fast alles wurde von den islamischen Eroberem im 12. und noch einmal im 16. Jh. zerstört. Danach erlangte Patna erst wieder unter den Briten als Handelsstützpunkt am Ganges Bedeutung. Hier spielt übrigens der eher als Film bekannt gewordene Roman 'Reise nach Indien' von E.M. Forester er hat nur die Namen etwas verändert, so auch die der berüchtigten nahegelegenen Höhlen von Barabar.

9.Tag: Patna - Nalanda - Rajgir

Weiterfahrt nach Nalanda. Dieser Ort war vom 5.-12. Jh. ein intellektuelles Zentrum des Buddhismus. Bis zu 10,000 Mönche und Studenten aus ganz Asien lebten hier. Die Bibliothek von Naianda soll 9 Mio. Bücher umfaßt haben, l 199 wurde der Ort ein Opfer der Moslem-Invasoren, die Kloster, Universität und Bibliothek plünderten und alles niederbrannten. Danach geriet Nalanda für lange Zeit in Vergessenheit. Die umfangreichen Ausgrabungen seit Anfang dieses Jh. brachten 9-stöckige Bauten, 6 Tempel und 7 Klöster zutage, Die Reste der Mönchszellen,vorlesungsräume, Bibliotheken, Bäder, Küchen und Lagerräume sind gut zu erkennen. Der große Stupa, den man über eine steile Treppe besteigen kann, ist das eindrucksvollste Bauwerk des riesigen Ruinenfeldes. Daneben gibt es viele kleine Stupas mit teilweise gut erhaltenem Figurenschmuck, Skulpturen und andere Fundstücke sind im Museum von Naianda ausgestellt. 1951 wurde hier das 'internationale Zentrum zum Studium der buddhistischen Lehre' gegründet, das viele Gläubige und Forscher anzieht. Nach ausgiebiger Besichtigung Weiterfahrt nach Rajgir. Dieser Ort ist den Buddhisten und den Jainas heilig. Buddha lebte hier 12 Jahre lang und 6 Jahre nach seinem Tod fand hier das erste buddhistische Konzil statt. Aber auch Mahavira, Gründer der Jain-Sekte, verkündete hier fast zur gleichen Zeit seine neue Heilslehre. Sie besuchen den 'Bambus-Park', wo Buddha mit seinen Schülern lebte, den großen Japanischen Tempel, die Saptapami-Höhle, wo das Konzil stattfand, und die Thermalquellen, wo ein Jain-Tempel steht. Wenn die Zeit noch reicht, fahren Sie mit dem Sessellift auf den Ratnagiri-Berg, auf dem japanische Buddhisten den 'Weltfriedenstempel' errichtet haben.

10.Tag: Rajgir - Bodhgaya

Morgens Weiterfahrt nach Bodhgaya, einem der vier heiligen Plätze, die unmittelbar mit Buddha in Verbindung gebracht werden. Hier ist der Ort, wo Buddha nach 40-tägiger Meditation unter dem Bodhi-Baum die Erleuchtung erlangte. Ein Bodhi-Baum, der heute noch dort steht, ist ein Ableger dieses 'Baumes der Erleuchtung', und ein Fels darunter ist der 'Diamant-Thron', auf dem Buddha gesessen haben soll; im nahen Lotusteich soll er gebadet haben. Aus aller Welt pilgern Buddhisten hierher und beten im Mahabodhi-Tempel, der zu Ehren Buddhas im 7. Jh. errichtet wurde. Innen befindet sich eine große vergoldete Buddha-Statue. Die figurengeschmückte Steinumfassung des Tempels stammt noch aus der Zeit Kaiser Ashokas, dem 3. Jh. Verstreut im Hof stehen Stupas, die von Pilgern gestiftet wurden. Um den Haupttempel wurden viele Her bergen und Klöster errichtet, unter denen das tibetische Kloster mit einem 'Rad des Gesetzes', das japanische mit einer wunderschönen Buddhafigur, das burmesische und der thailändische Tempel besonders sehenswert sind. Es wird Ihnen auffallen, wie friedvoll die Atmosphäre hier ist.

11. Tag: Bodhgaya - Gaya - Sasaram -Varanasi

Morgens Ausflug nach Gaya, einem bedeutenden Pilgerort der Hindus. Tausende von Gläubigen kommen hier zusammen, um durch Opferzeremonien ihre Toten von der Last ihrer Sünden zu befreien. Im Fluß nehmen die Pilger ein reinigendes Bad und legen am Ufer ihre Gaben ab, bevor sie den Tempel betreten. Nicht-Hindus haben keinen Zutritt zum Tempelinneren. Anschließend Weiterfahrt nach Varanasi auf der 'Grand Trunk Road', der von den Briten ausgebauten Verbindung zwischen dem westlichsten und dem östlichen Teil ihres Kolonialreiches, mit Zwischenstop in Sasaram, wo Sie die Grabmäler und Moscheen des Moslem-Herrschers Sher Shah besuchen, einige der schönsten Beispiele islamisch-afghanischer Architektur in Indien, Abends erreichen Sie Varanasi.

12. Tag: Varanasi

Frühmorgens bei Sonnenaufgang unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Ganges. An den Badeghats versammeln sich jeden Morgen Tausende von Pilgern, beten, meditieren und nehmen ihr rituelles Bad. Dieses eindrucksvolle Schauspiel können Sie vom Boot aus miterleben und von weitem auch die Verbrennungsghats sehen, wo man die Toten verbrennt und Ihre Asche dem heiligen Fluß übergibt. Anschließend Rundgang durch die Altstadt mit ihren engen, gewundenen alten Gassen, Danach Stadtrundfahrt und nachmittags Ausflug nach Sarnath, wo Buddha seine erste Predigt hielt. Hier besichtigen Sie die Dharmek-Stupa und das Museum mit sehenswerten buddhistischen Kunstschätzen. Abends Rückkehr nach Varanasi, Machen Sie noch einen Bummel durch den Basar Benares-Seiden und Brokate sind weltberühmt; die riesige Auswahl farbenfroher Stoffe wird Sie begeistern.

13. Tag: Varanasi - Khajuraho

Frühmorgens Weiterfahrt nach Khajuraho. Heute erwartet Sie eine lange, aber reizvolle Fahrtstrecke durch die hügelige Landschaft von Madhya Pradesh.

14. Tag: Khajuraho

In Khajuraho befand sich vom 9.-13. Jh. die Hauptstadt der Chandela-Könige, die eine Unzahl von Tempelbauten errichten ließen, von denen noch über 20 erhalten sind. Heute ist Khajuraho nur noch ein abgelegenes' 'Dorf mit Flughafen', der den Touristen die Anreise zu den meistfotografiertesten Tempeln Indiens erleichtern soll. Die Tempel von Khajuraho sind zu Unrecht fast nur wegen ihrer Skulpturen mit erotischen Szenen bekannt. Sie haben viele hunderte anderer vorzüglich ausgearbeiteter Skulpturenfriese zu bieten. Auch denkt der Europäer selten daran, daß die in den freizügigen Darstellungen ausgedrückte sinnliche Ekstase nach der tantrischen Lehre nur ein Mittel war, mit der Gottheit eins zu werden, Sie haben ausreichend Zeit, die Tempelgruppen in Ruhe zu betrachten. Ein Spaziergang durch das Dorf schließt sich an.

15.Tag: Khajuraho - Orchha - Jhansi

Weiterfahrt durch das bewaldete Herzland Indiens, Madhya Pradesh. Mitten im alten Reich von Bundelkhan am Ufer des Betwa-Flusses liegt der kleine Ort Orchha, dessen aus dem 16. Jh. stammenden Tempel und Paläste schöne Beispiele der Budelkhan-Architektur sind. Übernachtung in Jhansi.

16.Tag: Jhansi - Sanchi - Bhopal

Weiterfahrt nach Sanchi, das schon mitten auf der Dekkhan-Hochebene sehr schön auf einem Bergkegel liegt, der sich weithin sichtbar aus der Ebene erhebt. Sanchi war schon im 3. Jh. v. Chr. ein bedeutendes religiöses Zentrum der Buddhisten. Kaiser Ashoka ließ hier einige seiner Ediktsäulen aufstellen und eine Vielzahl von Stupas errichten. Als der Buddhismus in Indien später seine Bedeutung verlor, verfiel auch Sanchi; die Bauwerke wurden z.T. abgetragen. Die Briten begannen dann im 19. Jh. mit umfangreichen Restaurierungen. Das bedeutendste Bauwerk von Sanchi ist der große Stupa, unter Ashoka errichtet und später erweitert, 16 m hoch und mit einem Durchmesser von 37 m. Er ist von einem steinernen Zaun mit 4 Toren umgeben, die 35 v. Chr. errichtet wurden. Ihre übereinanderliegenden Torbogen sind vollständig! mit Reliefs bedeckt, die Szenen aus dem Leben Buddhas zeigen. Ein weltweit berühmt gewordenes Symbol buddhistischer Kunst. Nach der Besichtigung Weiterfahrt nach Bhopal.

17.Tag: Bhopal - Indore

Bhopal, die Hauptstadt von Madhya Pradesh, liegt malerisch auf sieben Hügeln zwischen zwei Seen. Sie besichtigen den 'Bharat Bhavan', ein moderner Gebäudekomplex, den der berühmt indische Architekt Charles Correa ausgeführt hat und der ein Museum mit moderner indischer Malerei, ein Zentrum für Künstler und ein Theater beherbergt. Von der Terrasse haben Sie einen schönen Blick über die Stadt. Sonst hat Bhopal kaum Sehenswürdigkeiten zu bieten. Sie nehhmen noch die riesige, erst vor , kurzem vollendete Taj-ul-Moschee in Augenschein und fahren dann nach Indore weiter.

18.Tag: Indore - Ujjain -Mandu

Indore hat außer dem bizarren 'Gläsernen Tempel' keine besonderen Sehenswürdigkeiten aufzuweisen, ist aber Ausgangspunkt für einen Aus

flug nach Ujjain. Diese uralte Stadt ist einer der sieben heiligen Orte der Hindus und Schauplatz der alle 12 Jahre stattfindenden Kumbha Mela, ein Fest, das Millionen von Pilgern anzieht. Auch außerhalb solcher Feste kommen viele Gläubige hierher, um an den Badeghats ihre rituellen Waschungen vorzunehmen und sich dadurch bessere Voraussetzungen für ihre nächste Wiedergeburt zu schaffen. Im Mahakali-Tempel wird der Shiva-Lingam verehrt. In Ujjain steht auch eins der drei von Jai Singh II., dem Gründer von Jaipur, errichteten Observatorien. Nachmittags geht es nach Mandu weiter, wo Sie gegen Abend eintreffen.

19.Tag: Mandu

Der ganze Tag steht für Besichtigungen in Mandu zur Verfügung. Mandu, die 'Stadt der Freude', wurde 1404 von Hoshang Shah aus der Afghanen-Dynastie zur Hauptstadt seines Reiches gemacht; sie ist die größte Festung der Welt mit 75 km langen Wallanlagen. Im 16. Jh. eroberte der Mogulkaiser Akbar die Stadt und machte viele ihrer Prachtbauten dem Erdboden gleich. Trotzdem sind in Mandu noch zahlreiche Beispiele der afghanischen Architektur, wenn auch nur als prächtige Ruinen, erhalten. Gerade diese Ruinen üben einen eigenartigen melancholischen Zauber auf den Besucher aus. Durch eines der Palasttore gelangt man in die königliche Enklave mit dem 'Schiffspalast', der diesen Namen seiner Lage zwischen zwei Seen und seiner schiffsartigen Form verdankt und früher als Harem diente - 15,000 Frauen, vor allem äthiopische Sklavinnen, sollen hier gelebt haben -, zum 'Flügel-Palast' mit seinen einwärts geneigten Wänden, wo der Herrscher seine Audienzen abhielt, zur Champa Baoli, einer unterirdischen Brunnenanlage, und der Dilawar Khan-Moschee. Außerhalb des Palastbezirks liegt die Jama Masjid von 1454, die eine solch perfekte Akustik hat, daß man ein Flüstern von der Kanzel noch in der entferntesten Ecke des Hofes hören kann. Nahebei steht das Marmor-Mausoleum von Hoshang Shah, Man sagt, daß der Mogulkaiser Shahjahan seine Baumeister zum Studium dieses Grabmals nach Mandu schickte, bevor sie sich an den Bau des Taj Mahal machten. Einige km entfernt liegt der Palast von Baz Bahadur und der Pavillon seiner Favoritin, der Tänzerin Rupmati, um die sich viele romantische Legenden ranken. Von hier oben haben Sie einen prächtigen Blick hinunter in die Ebene und bei klarer Sicht auf den heiligen Strom Narmada, am schönsten bei Sonnenuntergang.

20.Tag: Mandu - Aurangabad

Frühzeitiger Aufbruch und lange Fahrt über die Dekkhan-Hochebene nach Aurangabad, wo Sie spätabends eintreffen.

21 .Tag: Aurangabad - Ellora - Ajanta - Aurangabad

Ganztägiger Ausflug nach Ellora und Ajanta. In Ellora wurden zwischen dem 4. und 13. Jh. aus einer 2 km langen Hügelkette 34 buddhistische, jainistische und hinduistische Kulthöhlen aus dem Fels gehauen, die mit denen von Ajanta die bedeutendsten Höhlenbauten in Indien bilden. Es sind wahre Kathedralen aus Felsgestein, innen und außen mit reichem Skulpturenschmuck verziert. Alle Tempel zu besichtigen, würde Tage benötigen, aber die großartigsten und am reichsten ausgestatteten Höhlenbauten wie die Caitya-Halle, das Do-Tala-Kloster, den Kailash-Tempel, Shiva geweiht, können Sie in Ruhe ansehen, Danach geht es nach Ajanta weiter. Die Höhlen von Ajanta sind in landschaftlich sehr reizvoller Lage halbkreisförmig aus dem Fels gehauen. Ab dem 7. Jh., als der Buddhismus an Einfluß verlor, gerieten sie in Vergessenheit und waren bis zu ihrer zufälligen Wiederentdeckung 1819 durch einen britischen Offizier vom Dschungel völlig überwachsen. Von den 29 Höhlen waren die meisten Mönchszellen mit kleinen Kapellen oder Tempelhallen, die schönen Skulpturenschmuck aufweisen und - als etwas ganz Besonderes - guterhaltene Fresken aus dem 5./6. Jh., ein einmaliges Abbild des Lebens Buddhas und der höfischen Sitten und Moden dieser Zeit. Abends Rückkehr nach Aurangabad.

22.Tag: Aurangabad - Bombay

Am frühen Morgen Aufbruch zur letzten Etappe Ihrer langen Reise. Über die Berge der Western Ghats erreichen Sie nach langer Fahrt abends die 9-Millionen-Stadt Bombay.

23.Tag: Bombay

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Nachmittags Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Altstadt. Basarviertel, Gateway of India, Malabar Hills mit den 'Türmen des Schweigens', und nach dem Sonnenuntergang, den Sie von den Malabar Hills mit einem wundervollen Blick über Stadt und Meer bewundem können und mit dem Sie Abschied von Indien nehmen, Rückkehr zum Hotel.

24.Tag: Bombay - Frankfurt

Sehr früh morgens Rückflug nach Frankfurt, wo Sie im Laufe des Vormittags eintreffen.

REISEPREIS (pro Person):

ÜBERLAND VOM HIMALAYA ZUM ARABISCHEN MEER
IT2AI01 SRM 106


Gruppenreisen

Reisetermine:

Reisepreis: EZ Zuschlag:

18.01.10 - 10.02.10

2.598,00 Euro (Kat B)

452,00 Euro

08.02.10- 03.03.10

2.598,00 Euro (Kat B)

452,00 Euro

08.03.10 - 31.03.10

2.598,00 Euro (Kat B)

452,00 Euro

31.08.10 - 23.09.10

2.375,00 Euro (Kat B)

335,00 Euro
   
   

06.12.10 - 29.12.10

2.838,00 Euro (Kat B)

488,00 Euro

 

KLEINGRUPPEN-PREIS (pro Person):
Reisetermine nach Wahl

Reisezeit 01.10.09 - 30.09.10
2-3 Personen: 3.185,00 Euro
5-6 Personen: 3.046,00 Euro
EZ-Zuschlag: 480,00 Euro


01.10.10 - 30.09.11
2-3 Personen: 3.327,00 Euro*
5-6 Personen: 3.190,00 Euro*
EZ-Zuschlag: 506,00 Euro

*Zuschlag für Abflug zwischen
14.12.08 - 31.12.08: 286,00 Euro

 

 

 

 

 

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